P-Seminare Kunst

Alle bisherigen Seminare im Leitfach Kunst hatten zum Ziel eine Ausstellung mit eigenhändig hergestellten Werken auszurichten. Bevor es jeweils zu dem Höhepunkt des Seminares kommen konnte, versuchten die Schüler im vorangehenden Jahr Geld zur Erstellung der Werke zu organisieren. So wurde mit Kinderschminkaktionen und Kuchenverkauf am Tag der offenen Tür aber auch mit Sponsorensuche und Kontaktaufnahme zu verschiedenen Firmen die Finanzierung von den Schülern gemanagt. Besonders die offenen Themenstellungen haben die Schüler zu sehr individuellen Werken unterschiedlichster Art angeregt. Nachdem ein halbes Jahr unterschiedliche Techniken ausprobiert oder verschiedene Künstler vorgestellt wurden, konnte sich jeder Schüler kreativ mit seiner Lieblingstechnik auseinandersetzten. Besonders wichtig war stets auch, der Ausstellung und insbesondere der Vernissage einen angemessenen Rahmen zu geben. So musste jeweils ein passender Raum, eine stilvolle musikalische Begleitung und ein ansprechendes Buffet organisiert werden.

Das Vöhlin-Schloss im Wandel der Zeit (2009-2011)

Im ersten P-Seminar sollten sich die Schüler ausführlich mit dem historischen Denkmal in der unmittelbaren Umgebung auseinandersetzen. Dabei wurden Nachforschungen zu den regionalen Ereignissen und Persönlichkeiten im Zusammenhang mit dem Schloss angestellt. Dadurch angeregt entstanden Bilder, Modelle, Kleider und Fotoserien, die sich mit dem Bauwerk befassten.

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Ausstellungsorganisation (2010 -2012)

IMG 6511Anders als bei den übrigen P – Seminaren sollte hier zwar eine Ausstellung organisiert werden aber die Schüler hatten die Wahl, ob sie dazu externe Künstler ansprechen oder eigene Werke zeigen wollten. Insbesondere die Bilderrahmung und die Aufhängung sowie andere organisatorische Aspekte sollten im Fokus des Seminars stehen. Schnell war klar, dass insbesondere diejenigen die Kunst Additum belegt hatten auch selbständig etwas produzieren wollten. Zuerst musste ein Motto gefunden werden, bei dem alle kreativen Vorstellungen zusammengefasst werden konnte. Die Schüler einigten sich dann auf das Motto „Gegensätze, Kontraste: Das Leben ist kein Märchen“. Auch ein individueller Ausstellungsort wurde in der Galerie „Schau mal rein“ an der Apothekerstraße gefunden.

Es entstanden sehr unterschiedliche Werke mit einem breiten Spektrum an Techniken. Sowohl ein Graffiti als auch ein Kleid aus verschiedenen Wegwerfprodukten konnten bewundert werden. Auch der Untergrund, auf dem das Werk entstand, war sehr individuell. Es wurde eine Tür aber auch ein Tierschädel bemalt.

 

 

 

 

Skulptur, Plastik, Objekt (2011-2013)IMG 7527

Ziel des Seminars war es, verschiedene Techniken der plastischen Gestaltung selbstständig zu erfahren. Dabei sollten unterschiedliche Materialien und ihre besonderen Qualitäten erprobt werden. Dadurch entstanden dann auch sehr vielfältige Werke, die in der Schalterhalle der Sparkasse ausgestellt wurden.

Die künstlerischen Werke waren nicht nur Objekte zum Ausstellen, sondern hatten teilweise einen ganz konkreten Nutzen. Es wurden kunstvoll gestaltete Kleider genäht, die man jeden Tag anziehen könnte. Außerdem gab es einen individuell konzipierten Designerschrank, der mit seiner eleganten Form für Ordnung sorgt. Auch ein Schachspiel, einen Mosaiktisch und ein Engel, der aus einer Tanne herausgesägt wurde, konnte man in der Ausstellung finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Design: Der Alltag kann so schön sein (2013- 2014)

1-IMG 0501Im Fokus dieses Seminars stand, verschiedene Designbereiche wie z.B. Modedesign, Werbedesign, Schmuck-, Produkt- oder Industriedesign kennenzulernen. Auch der Designprozess, von der Ideenfindung über die Annährung an eine Designlösung, bis zum fertigen Produkt sollte aufgezeigt und von den Schülern nachvollzogen werden. Da die Gruppe vorwiegend aus weiblichen Mitgliedern bestand, interessierten sich diese besonders für Modedesign und somit entstanden Abendkleider, Dirndl und ein Kleid aus Toilettenpapier. Aber auch Lampenschirme aus Wolle oder Muffinformen waren bei der Ausstellung, im Foyer des Hauses am Marktplatz, zu finden.

 

 

 

Vernissage „Plagiat oder Innovation“ 2013-151-IMG 1052

1-IMG 1060Dieses P-Seminar beschäftigte sich mit verschiedenen Künstlern, die die Schüler zu einem eigenen Kunstwerk inspirieren sollte. Dabei lernten sie verschiedene Möglichkeiten kennen ein vorhandenes Kunstwerk zu kopieren oder, noch besser, mit ihrer eigenen Kreativität weiterzuentwickeln. Jeder Schüler wählte ein bestehendes Kunstwerk oder einen Künstler aus und nahm an diesem so viel Veränderungen vor, wie es jeweils angemessen schien.

Am 21.11.2014 konnten die Besucher der Vernissage dann unterschiedlichste Materialien und Auslegungen bewundern.

So konnte man nachgebaute Fluggeräte von Leonardo da Vinci aber auch dessen „letztes Abendmahl“ in Mosaiktechnik in den Sparkassenräumen wiederfinden. Auch Vincent van Goghs „Sternennacht“ wurde mit Pailletten zu einer „Glitzernden Nacht“ verwandelt.