Schulprofil

Unsere Leitziele

> Kirchliche Schule
> Offenheit
> Lasallianische Tradition
> Lernkultur
> Erzieherische Werte
> Gemeinschaft

 

 

Wenn Sie unsere Schule über das Hauptportal betreten
finden Sie diese Gedenktafel, die dem Heiligen Johannes
Babtist de La Salle gewidmet ist.

Unter dem Begriff Schulprofil lässt sich die Gesamtwahrnehmung einer Schule mit all ihren Besonderheiten, ihren typischen Ausprägungen und der daraus resultierenden Unverwechselbarkeit definieren. Zum einen wird dieses Profil geprägt von der Qualität des Unterrichts, der an ihr stattfindet, vom Engagement der LehrerInnen und SchülerInnen, dem Geist des gegenseitigen Umgangs miteinander, bestehenden Traditionen und der Außenwirkung, die all diese Faktoren auf das Gesamtbild der Schule und ihren Ruf in der Öffentlichkeit und ihrem Umfeld ausüben.

Zum anderen gehören auch sämtliche unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten, die das Schulleben entscheidend mit prägen und „Teil eines mehr oder weniger organischen Wachstumsprozesses" (Philipp/Rolff) sind, dazu.

Die alljährlichen Abiturergebnisse, die verschiedensten Zeitungsartikel, die über die diversen Aktivitäten der Schule berichten, der Jahresbericht am Ende des Schuljahres sind allesamt Bestandteil einer temporären, punktuellen Bestandsaufnahme, d.h. periodisch erstellte Dokumentationen der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Unternehmungen. Sie spiegeln die Veranstaltungen, Festen und Feiern, die Teilnahme an nationalen Wettbewerben, den Schüleraustausch und viele andere Unternehmungen, die an der Schule stattfinden, wider.

Der Zweck der vorliegenden Zusammenstellung ist es, den Ist-Zustand der regelmäßigen Angebote innerhalb des Fächerkanons ebenso wie die Aktivitäten, die am Kolleg der Schulbrüder in Arbeitskreisen oder in anderer Form stattfinden, zu erfassen und in einer möglichst umfassenden Gesamtschau zusammenzustellen.

Daraus lassen sich dann die wesentlichen Eigenschaften, die unsere Schule kennzeichnen, ablesen und so ein Teil ihrer Stärken - und gleichermaßen ihrer Schwächen - erkennen. Diese Aufstellung soll des Weiteren allen an der Schule Beteiligten, d.h. Lehrern, Eltern und Schülern, die Fülle des gegenwärtigen Angebots transparent machen. Ebenso soll so manch bewährte schulische Einrichtung, die im Laufe der Jahre institutionalisiert wurde und deshalb mittlerweile als selbstverständlich erachtet wird, neu ins Bewusstsein gerückt werden.

Davon ausgehend gilt es dann zu reflektieren, wie im Sinne der Weiterentwicklung unseres Gymnasiums einzelne Aspekte weiter verstärkt werden können oder wo eventuell zukünftig Bedarf für zusätzliche Projekte besteht, um das bestehende Schulprofil weiter auszubauen und schärfer zu akzentuieren. Doch gilt gerade hier natürlich der Grundsatz Bewährtes zu bewahren und sich Neuem gegenüber maßvoll zu öffnen.

Daneben kann die Erfassung und Analyse des Ist-Zustandes Klarheit verschaffen im Hinblick auf das weitere Erarbeiten eines Leitbilds und Schulprogramms.

Manfred Schöpplein  

relief

1. Das erste Relief ist einem Originalgemälde des hl. Johannes Baptist de La Salle nachgebildet, das ihn wirklichkeitsnah und lebendig darstellt. Er war ganz Mensch und Christ; aus diesem Selbstverständnis heraus hat er gehandelt und gewirkt

2. Das zweite Relief stellt sein Elternhaus in der Vaterstadt Reims dar, in dem er mit seinen neun Geschwistern froh, zuchtvollund reich begabt aufwuchs.

3. Im dritten Relief ist er mit seinen Kollegen beim pflichtgemäßen Chorgebet zu sehen; aber er kniet abgesondert und in tieferBesinnung.

4. Das vierte Relief zeigt ihn vor der Kathedrale, auf deren Domherrenwürde er verzichtete. Warum? Er hat den Ruf Gottes gehört zu einer anderen, größeren, schwereren Aufgabe: dem Dienst an den Kindern der Armen und Handwerker, denen damals kein Schulunterricht zuteil wurde. Es gab nur bezahlten Unterricht, keinen unentgeltlichen Pflichtunterricht wie heute bei uns. Deshalb wollte der Heilige sich der armen, unwissenden Jugend annehmen, Schulen gründen und Lehrer heranbilden. Vierzig Jahre seines Lebens galten dieser Aufgabe.

5. Im fünften Relief ist der hl. Lehrer und Erzieher umgeben von Kindern aus allen Erdteilen und Rassen.

Vom Papst wurde er zum Patron aller Lehrer und Erzieher erklärt.