Vorweihnachtsfeier am 16. Dezember 2014 (Illertisser Zeitung vom 20.12.2014)

Ausgedrückt, worüber zu schweigen unmöglich ist

Schulchöre und Musiker des Kollegs der Schulbrüder zaubern Weihnachtsstimmung in ihre Kirche Von Helmut Frank
Nicht nur optisch boten die von Michael Heinrichs geleiteten Chorkinds (in Blau) und die Chorklasse beim gemeinsamen Lied „Fröhliche Weihnacht überall“ in der Kollegskirche ein prächtiges Bild. Foto: Helmut Frank
Es ist immer wieder beeindruckend, was die Schüler und Fachlehrer des Kollegs der Schulbrüder bei ihrem Konzert in der traditionellen vorweihnachtlichen Feier bieten. Über 200 Mitwirkende zeigten, dass sie mit vollem Engagement und großem Können in ihren nicht weniger als sechs verschiedenen Chören mitwirken. Reicher Beifall belohnte die jungen Sänger. Gleiches gilt für die Bläsergruppe „G’spielt ond Blosa“, die immer mehr Zulauf erhält.
Das Thema Weihnachten durchzog wie ein roter Faden das Programm mit 24 Liedern und sechs Instrumentalstücken. Die gute Akustik in der Kollegskirche, die zeitweise nur von ein paar Kerzen erleuchtet wurde, trug zu einem opulenten Klangerlebnis bei.
Eingebettet in ein Klarinettenquartett und ein Tenorhornduett stand am Anfang eine kurze, meditative Begrüßung durch Schulleiter Manfred Schöpplein, der die Weihnachtszeit, die „stade Zeit“, als eine durch die Elemente Licht und Stille geprägte Phase der inneren Vorbereitung aufs Fest bezeichnete. Als drittes Element komme noch die Musik dazu, die laut Victor Hugo „das ausdrückt, was nicht gesagt werden kann, und worüber zu schweigen unmöglich ist“. Der Unterstufenchor unter der Leitung von Michael Heinrichs eröffnete den Reigen der Sänger mit dem Lied „Brennende Lichter“, was nun mit ein paar Lampen im Hintergrund und weiteren Kerzen eine weihnachtliche Stimmung zauberte.
Unter den versierten Händen von Klemens Lüpke als Dirigent und seiner Frau Michaela am Klavier entrollten zunächst der Kammerchor und anschließend der Große Chor einen fein gewobenen Teppich aus teilweise sehr bekannten Weihnachtsliedern wie „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „My Little Christmas Tree“. Der Große Chor wurde durch einige Instrumentalsolisten (Posaune: Dario Glanz und Benedikt Zanker; Trompete: Michael Etschmann und Luca Stetter; Congas: Lukas Gschwind; Violine: Anna-Lisa Press; Flöte: Carmen Fischer) effektvoll bereichert. Nach der Pause glänzte Karl Irmler mit seiner Bläsertruppe „G’spielt ond Blosa“ mit vier Stücken, darunter das sehr bekannte „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Der volle Sound der Bläser fand großen Anklang beim Publikum.
Nun kehrte Michael Heinrichs zurück und leitete bekannt souverän seine drei Chöre. Die Chorklasse sang zunächst allein „Zumba, Zumba“ und verbreitete danach zusammen mit den Chorkids eine „Fröhliche Weihnacht überall“. Anschließend zeigten die Chorkids, warum sie immer wieder bei Weihnachtsmärkten oder Betriebsfeiern willkommen sind und erfolgreich von Wettbewerben zurückkehren. (hf)
...
Ausgedrückt, worüber zu schweigen unmöglich ist - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/illertissen/Ausgedrueckt-worueber-zu-schweigen-unmoeglich-ist-id32389992.html